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Die Heiler

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Maddrax-Heftromane

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Zyklus: Euree
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Autor: Claudia Kern
Titelbildzeichner: Koveck
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Erstmals erschienen: 22.08.2000
Hauptpersonen: Matthew Drax, Aruula
Handlungszeitraum:  2516
Handlungsort:  Bryssels
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Vorschau

Matt und Aruula glauben die Gefahren von Paris heil überstanden zu haben. Doch weit gefehlt! – Es beginnt mit einem lästigen Jucken der Wunden, die der Barbarin am Oberkörper zugefügt wurden. Und es mündet in einer Blutvergiftung, die tödlich enden muss, wenn Matthew Drax nicht innerhalb weniger Tage ein Gegenmittel findet!
Da erfährt er von den vielgerühmten Heilern, die in „Himmelskugeln“ leben und angeblich jede Krankheit besiegen können. Matt greift nach dem Strohhalm – und erwischt eine brennende Lunte! Denn die „Heilkundigen“ wissen selbst nicht, was sie tun, und statt Genesung bringen sie den Schwarzen Tod!
© Bastei-Verlag

Handlung

Bei der Beinahe-Opferung in Parii hat sich Aruula eine gefährliche Blutvergiftung zugezogen, an der sie sterben wird, wenn Matt nicht schnell Hilfe findet. Der Barbar Urk und seine Leute retten Matt und die todkranke Aruula vor einer Horde Lupas. Er berichtet Matt von den Heilern von Bryssels und gibt ihm einen blutigen Lupakopf als „Eintrittsgeld“ mit, weil die Heiler den Hilfe suchenden Kranken nur gegen Bezahlung helfen. Die Heiler aber entpuppen sich als degenerierte Nachkommen von Ärzten, die nach alten Riten Medikamente verteilen und Operationen durchführen, dabei aber selbst nicht mehr wissen, was sie tun. Die Pest bricht aus, als ein uralter Probenkoffer geöffnet wird, und nun muss Matt auch um sein eigenes Leben und gegen die Zeit kämpfen. Bevor die Infizierten über die Heiler herfallen können, dringt er in deren Festung – das Atomium – ein und sichert die nötigen Impfstoffe. Es gelingt ihm, Aruula zu retten, und die beiden verschwinden so schnell wie möglich aus dem verseuchten Landstrich.

Währenddessen erlebt Aruula in Fieberträumen, wie ihr Leben verlaufen könnte, wenn sie nicht Matt kennen gelernt hätte und mit ihm durch die Welt ziehen würde. Als sie genesend erwacht, betrachtet sie die Träume als ein Zeichen von Wudan und als Bestätigung ihrer engen Verbindung mit Matt.

In Rückblenden wird erzählt, wie kurz vor, während und nach der Kometenkatastrophe Ärzte des Charlemagne Hospitals in Brüssel sich im Atomium verschanzen und ihr Überleben organisieren, bis hin zu strenger Geburtenkontrolle und strikter Isolation. Wie sie und ihre Nachkommen von der CF-Strahlung beeinflusst werden und allmählich verdummen, was durch die Inzucht verschärft wird. Wie ihre Sprache und Ausdrucksweise sich verändert. Wie von der ehemals höchst wissenschaftlichen und hochtechnisierten Kultur des beginnenden 21. Jahrhunderts im 26. Jahrhundert kaum mehr übrig bleibt als dumpfe, pseudo-religiöse Riten und Handlungen ohne Verständnis für ihren Sinn. Wie der Meedecin Shrewjinn sich bemüht, den letzten Wissensrest zu retten, scheitert und schließlich umkommt.

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